Religion

Die Fachschaft Religion stellt sich vor

  1. Der Beitrag des Faches Religion zur allgemeinen und fachlichen Bildung

    In einer globalisierten Welt treffen wir zunehmend und stetig auf unterschiedliche Formen menschlichen Zusammenlebens, fremde Kulturen und verschiedene religiöse Grundüberzeugungen. Grundwerte stehen immer häufiger zur Disposition und müssen in einem offenen Diskurs stetig neu errungen werden. Das Nebeneinander von Weltanschauungen kennzeichnet die Wirklichkeit unserer Schülerinnen und Schüler und bedarf der Bewusstmachung und Auseinandersetzung. Es erfordert sowohl die Beschäftigung mit dem Eigenen als auch die Sensibilität für das Fremde.

Der Religionsunterricht an der KKS bietet seinen Schülerinnen und Schülern einen Rahmen, in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Standpunkten zu einer individuellen Orientierung, aber auch zu Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu finden. Den  interreligiösen Dialog fördern wir an der KKS unter anderem dadurch, dass beispielsweise Angehörige anderer Religionen eingeladen werden und mit den Schülerinnen und Schülern in einen für beide Seiten fruchtbaren Dialog treten. Auch der Besuch einer Moschee, eines buddhistischen Zentrums oder einer unserer Kieler Kirchen ermöglicht es den Jugendlichen, die im Unterricht erworbenen Kompetenzen im Alltagsleben zu erfahren. 


„Im Mittelpunkt des Religionsunterrichts stehen daher Fragen von existentieller Bedeutung, die eine Reflexion des eigenen Lebensentwurfes sowie die eigene Deutung der erlebten Wirklichkeit unterstützen.(…) Er eröffnet einen eigenen Horizont des Weltverstehens, der für den individuellen Prozess der Identitätsbildung und Persönlichkeitsentwicklung und für die Verständigung über gesellschaftliche Grundorientierungen unverzichtbar ist. Damit trägt der Religionsunterricht zu einer bewussten Lebensgestaltung und zur verantwortlichen Teilhabe junger Menschen an der demokratischen Zivilgesellschaft und damit zur Auseinandersetzung mit Kernproblemen des gesellschaftlichen Lebens bei“. (FAEvR, S. 13)